Drogencheck bei der Anlandung
Very British

Stanley – Hauptstadt der Falklandinseln

1840 besiedelt leben heute ca. 3.500 Einwohner in Stanley. Leider bleibt hier wenig Zeit, aber zuerst beginnen wir mit einem Abstecher nach Gypsy Cove. Eine kleine Bucht die auch hier von süßen Pinguinen bevölkert ist. Wir sehen sie nisten, herumhüpfen und am Strand ins Wasser gehen. Auch ein Delfin zeigt sich kurz, sowie niedliche Vögel, welche nahe den Klippen sitzen.

 

Absolut (überlebens-)wichtig ist es hier rund um Stanley auf den markierten Wegen zu bleiben, da noch immer nicht alle Mienen aus dem Falklandkrieg in den 1980ern geräumt wurden.

Überbleibsel einer schrecklichen Vergangenheit
Warnschild vor Landminen

 

Die kleine Stadt ist natürlich sicher und so bummeln wir noch entlang der Küste von Museum zu Poststation, Café und kleinen Souvenirshops. Da es auf der gesamten Reise nicht sonderlich viele Gelegenheiten zum Shopping gibt und die Sachen wirklich ganz hübsch sind, schlage ich mehr zu als gedacht: Socken, Weihnachtsbaumanhänger, Weihnachtskarten, Untersetzer, Magnete, Kissenbezüge und Kofferanhänger landen im Reisegepäck und sie alle haben eines gemeinsam >> Es sind Pinguine darauf abgebildet – Nicht verwunderlich!

Außerdem nutze ich die vermutlich einzige Poststation (…es ist noch unklar ob wir zu der in der Antarktis kommen, denn wie immer hängt das vom Wetter ab) und sende ein paar wenige Karten in die Heimat. Ich bin gespannt ob sie vor Weihnachten ankommen; ganz sicher werden sie nach mir Deutschland erreichen.

Anmerkung nach Rückkehr: Die Karten waren nach wenigen Tagen in Deutschland und kamen noch weit vor mir an. Der Vorteil des britischen Hoheitsgebietes offenbar 🙂

Britischer geht es wohl kaum 🙂

 

Zurück an Bord gibt es nach immerhin ein wenig Bewegung erneut köstliches Mittagessen und ein klein wenig Ausruhzeit, bevor ein weiterer Vortrag von Falkländerin Georgina über das Leben auf den Falklandinseln folgt. Von Georgina stammen auch die hübschen Briefmarken, mit welchen wir unsere Karten in die Heimat geschickt haben, denn sie ist auch Fotografin und Künstlerin. Wunderschöne Bilder findet Ihr auch auf ihrem Instagram-Profil:

https://www.instagram.com/p/B3Ak571lr-L/

https://www.instagram.com/p/BnXWrSdhXu4/

 

Dann eine wirklich sehr interessante und lustige Dokumentation über den „Troublemaker“ der Insel – Der Falklandkarakara. Hätte ich diesen vorher gesehen, wäre ich bei der ersten Anlandung wohl nicht so nah an den sehr neugierigen und furchtlosen Vogel herangetreten. Zum Glück ging es gut und ich habe noch alle meine Habseligkeiten, denn der Karakara greift nicht nur Menschen von oben an, sondern stibitz auch gern Sonnenbrillen und Co.