Wikipedia sagt…

Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.

So fing vor Jahren alles einmal an – Ein online geführtes Tagebuch! Und mal ganz ehrlich; wie persönlich sind Blogs heutzutage eigentlich noch? Neben Produktwerbung, der neuesten Dior Bag und dem super secret Beach, den dank Instagram doch mittlerweile jeder kennt. Ich folge immer weniger Bloggern und beim durchscrollen fiel mir auf, was die meisten von ihnen gemeinsam haben >>> Die persönliche Note! Die Texte, welche ich tatsächlich noch lese und mich nicht nur von den Bildern berauschen lasse.

Nun muss ich mir selbst an die eigene Nase fassen, denn auch wenn ich gerne hin und wieder persönliche Beiträge bringe, klappt das nicht immer und ist sicher auch nicht jedes Mal gewollt. Privatsphäre ist gerade in der heutigen Zeit ein Gut was wir hochhalten sollten und nach unseren Wünschen gestalten müssen.

Ein klassisches Beispiel für einen persönlichen Blogpost sind Q&A Beiträge. Ihr fragt – ich antworte! Doch irgendwie ist das so… 2012 ^^ Ohne Frage lese ich Q&A selbst sehr gerne, bin aber bei der Fragestellung als Konsument selten sonderlich kreativ.  Umso begeisterter war ich von der Idee, welche ich bei Luiseliebt entdeckte. Die wiederrum hat die Liste mit „1.000 Fragen an dich selbst“ von Pinkepank, die unter ihrem Post auch Verlinkungen anderer Frage-Beantworter stellt.

Ursprünglich kommt das ganze aus einer Beilage des Magazins Flow. Der Gedanke dabei ist regelmäßige Selbstfürsorge und das Beschäftigen mit den eigenen Gedanken, ganz für sich. Ohne mir alle Fragen durchzulesen war ich Feuer und Flamme das Ganze mitzumachen, nebenbei etwas über mich selbst nachzudenken und Euch daran teilhaben zu lassen.

 

Und keine Angst – Es kommen jetzt nicht 1.000 Fragen und meine Antworten dazu. Nach und nach werde ich in 20-Fragen-Blöcken das ganze „durcharbeiten“. Seid Ihr auch so gespannt wie ich selbst? Na dann lege ich mal los:

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Im Juni meine erste (Vereins-)meisterschaft im Gewichtheben mitgemacht. Dass man mit 33 nochmal so nervös werden kann…
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Das klingt vielleicht egoistisch, aber wenn ich ehrlich bin mit mir selbst. Auch wenn mir nicht immer gefällt was mein Kopf so fabriziert, verstehe ich ihn wohl am allerbesten von allen.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Ganz klassisch produktivlos am Handy. SimCity, Instagram gesurfe, Facebook. Es ist schon stark eingeschränkt, aber oft denke ich mir nach einer Stunde „rumgedaddel“ >>> Das hättest du auch sinnvoller nutzen können!
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Trockene Situationskomik! Klassisch erzählte Witze finde ich einfach nur langweilig, wenn man auf die Pointe wartet. Aber Menschen die in unerwarteten Situationen trockenen oder schwarzen Humor beweisen feiere ich. Meist dann mit einem lauten Lachen 🙂
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Das kommt ganz auf die Situation drauf an. Bei schönen emotionalen Momenten, wie Hochzeiten macht mir das überhaupt nichts aus. Oder auch mal bei einem Film (tatsächlich wird man im Alter wirklich emotionaler was das betrifft). Leider kommen mir aber auch schnell mal die Tränen, wenn ich sehr wütend und verzweifelt bin. Diese Tränen verstecke ich lieber…
  6. Woraus besteht dein Frühstück? An Wochentagen aus koffeinfreiem Kaffee und entweder PuddingOats, Quarkauflauf oder Proteinshake. Am Wochenende fällt es aus oder wird richtig zelebriert mit Pancakes, Waffeln oder im Restaurant.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Freund
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Wahrscheinlich in mehr Punkten als man als Tocher gerne wahr haben möchte. Auf jeden Fall das strukturierte Arbeiten und Planen! Das Aussehen scheinbar auch, da uns das immer wieder gesagt wird.
  9. Was machst du morgens als erstes? Zähneputzen
  10. Kannst du gut vorlesen? Das hab ich wohl zuletzt in der Schule gemacht, also weiß ich es gar nicht.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Da müsste ich meine Eltern fragen, aber definitiv noch bis ich 4 war – Da gibt es Bilder 🙂
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ein One-Way-Ticket ohne zu wissen ob und wann ich zurückkehre
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Schlagfertigkeit in unangenehmen Situationen
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? „Ich bin ein Star holt mich hier raus“ <<< Und ich schäme mich nicht dafür! Ansonsten ganz klar diverse Serien
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Im Juni im Wiener Prater (…und sogar auf dem Reisenrad *stolz*)
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt wie möglich, hauptsache gesund und fit im Kopf!
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Ganz klar meine 4 Monate Australien und Neuseeland. Eine Zeit voll purem Lebensglück, das ich im Alltag viel bewusster suchen muss
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Schmerzhaft und betäubend zugleich
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Nein, ich bin ganz zufrieden. Als Kind wollte ich gerne Scarlett heißen; daran ist „Vom Winde verweht“ schuld ^^
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Puh, ich zweifle wahrscheinlich wöchentlich an mir selbst. Wer sehr selbstkritisch ist neigt dazu. Ich versuche mich zu bessern, aber dieser kleine fiese Zwerg der einem im Nacken sitzt will einfach hin und wieder mit Selbstzweifeln gefüttert werden. Und manchmal sind die auch ganz gut, um Dinge zu überdenken und voranzukommen.

Ich hoffe Euch hat der erste Teil der 1.000 Fragen an mich selbst gefallen und Ihr habt Lust auf mehr!

 

7 Gedanke zu “1.000 Fragen an mich selbst >>> 1-20”
  1. Liebe Claudia,

    ich finde „1000 Fragen an mich selbst“ eine schöne Idee und Deine Umsetzung in 20er Blöcken gut. Vor ein paar Wochen habe ich ebenfalls meine Blogliste mal aktualisiert, einige Blogger haben aufgehört, einige haben ihren Schwerpunkt so verlagert, dass es mich nicht mehr interessiert oder sie sind so belanglos wie jede x-beliebige Frauenzeitschrift geworden, voller Werbung und ohne Persönlichkeit. Außer Deinem Blog lese ich nur noch so 5, 6 andere Blogs wirklich gern und wirklich regelmäßig. Und diese Blogs haben eines gemeinsam: der Blog ist nicht nur eine seelenlose Werbeplattform, sondern ich kann den Menschen dahinter deutlich wahrnehmen.
    LG, Claudia

    1. Wow, vielen Dank für deine tollen Worte! Es freut mich, dass das Format so gut ankommt und noch mehr freut es mich, dass du genau das bei meinem Blog fühlst, was damit bewirken möchte! Eine x-beliebige Frauenzeitschrift möchte ich nämlich gar nicht sein, da ich die selbst nicht mehr lese 🙂

  2. Ich liebe solche Beiträge, vielleicht nehme ich auch mal dran teil.
    Ich wollte als Kind immer einen Vornamen haben, mit einem coolen Spitznamen, wie Sissi & Co., da EVA einfach viel zu kurz und einfach ist um daraus noch einen Spitznamen zu basteln. Und wehe es nennt mich wer EVI *grrr* hahaa

    Liebe Grüße! 🙂

    PS. Ich liebe deine Reiseberichte und hab mir schon ganz viel heraus notiert von deinen Tripps nach Berlin, Amsterdam & London.

    1. Cool, das freut mich! Genau dafür mache ich gerne diese Reisepostings (…und ein paar stehen noch auf der To Do Liste) >>> Als Inspiration fürs reisen allgemein und um Tipps zu teilen! Viel Spaß in den tollen Städten!

  3. Liebe Claudia, dein Blog ist einer der 4, die ich noch regelmäßig lese, weil deine Meinung einfach authentisch und nicht „bezahlt“ rüberkommt. Von deinen Reisetipps habe ich mir schon vieles notiert und auch Rezepte von dir habe ich schon nachgekocht.
    Danke, dass du uns an deinem Leben teilhaben lässt.

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